
MySQL ist eine SQL-Datenbank. Allerdings ist sie im Gegensatz zu Oracle, DB2 oder PostgreSQL keine relationale Datenbank. Die Daten werden zwar in zweidimensionalen Tabellen gespeichert und können mit einem Primärschlüssel versehen werden. Es ist aber keine Definition eines Fremdschlüssels möglich. Der Benutzer ist somit bei einer MySQL-Datenbank völlig allein für die (referenzielle) Integrität der Daten verantwortlich. Allein durch die Nutzung externer Tabellenformate, wie InnoDB bzw. Berkeley DB wird eine Relationalität ermöglicht. Diese Projekte sind aber getrennt von MySQL zu betrachten.
Michael „Monty“ Widenius schuf MySQL 1994 für die schwedische Firma TcX. Heute wird MySQL von der Firma MySQL AB weiterentwickelt. MySQL ist mit mehr als 4 Millionen Installationen und über 35.000 Downloads pro Tag die populärste Open-Source-Datenbank der Welt.
Im Mai 2003 übernahm MySQL die Datenbankaktivitäten von SAP. Die Datenbank SAP DB wurde in MaxDB umbenannt und wird nun als zweites Produkt von MySQL AB angeboten. Beide Systeme sind Open Source, aber das klassische MySQL erfüllt nur einige der an Datenbanken gestellten Anforderungen (immerhin gibt es aber mit den InnoDB-Tabellen Transaktionen, siehe weiter unten), während die MaxDB eine vollwertige, professionelle Datenbank ist – allerdings auch um den Preis eines wesentlich komplexeren und umfangreicheren Systems. 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel MySQL aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. 

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